Basiswissen für Reisen in Brasilien

Klima

Das Klima Brasiliens ist sehr unterschiedlich.
Auf einer meiner Reisen sorgte dies für Überraschung! Ich kam aus dem Amazonasgebiet,( in dem in der Regenzeit in Roraima und im Norden vom Amazonasgebiet von Juni bis September durchschnittlich Temperaturen von ca. 25 bis 30ºC herrschen) in Sao Paulo an. Bekleidet war ich mit kurzer Hose und einem T-Shirt. Als ich den Flughafenbus in der City verließ, stellte ich fest, dass in São Paulo Winter war. Ziemlich unangenehm, denn dieses Missgeschick passierte mir bei meinem ersten São Paulo Aufenthalt abends um 22 Uhr. Da ich nicht einmal ein Hotel für die Nacht hatte und vollgepackt war wie ein Esel, wundere ich mich bis heute, dass ich nicht überfallen wurde.

In den Tropen empfiehlt es sich, viel Wasser zu trinken. Eine Köstlichkeit ist der Guaraná -Saft, der auch bei Kreislaufbeschwerden helfen soll. Er schmeckt ähnlich wie eines der bei uns sehr teueren „Energie-Drinks“, gemischt mit Orangensaft, schmeckt er wie „Gummibärchen“.

Im Urwald ist das Klima recht gut verträglich. Als ich im Jahre 2000 eine Gruppe Yanomami-

Indianer besuchte, erzählten selbst diese mir, dass es in den Städten viel zu heiß sei, und sie sich schon wieder auf ihren kühlen Wald freuten.

In Brasilien gibt es zu dem tropischen Klima noch weitere Klimazonen:

  • Im Nordosten: tropisch-feucht an der Küste, heiß und trocken im Landesinneren.
  • Im Osten: heißes Klima, gemäßigt im Inneren des Landes.
  • Im Süden: in den Hochebenen milde Temperaturen, kühle Winter.
  • Im Westen: trocken-warme Winter, feuchtheiße Sommer mit viel Regen.

Uhrzeiten

Zu diesem Thema möchte ich anmerken, dass die Brasilianer es mit den Uhrzeiten in der Regel nicht so genau nehmen wie wir. Auf meiner ersten Reise hat mich das sehr gestört. Heute sage ich oft „es regelt sich alles“. Und bisher hat sich auch immer alles geregelt, wenn auch nicht zum vereinbarten Zeitpunkt.

Es gibt in Brasilien vier verschiedene offizielle Zeitzonen:

Die Standardzeit ist die Hora de Brasilia (Zeit von Brasilia). Sie ist für den Nordostteil, den Osten, den Südosten und den südlichen Teil Brasiliens gültig, also östlich einer Linie, die an den westlichen Grenzen des Bundesstaates Amapá, quer durch Pará, entlang der Westgrenze von Tocantins, Brasilia, Goiás, São Paulo, Paraná, Santa Catarina, Rio Grande do Sul verläuft. Nach Osten ist diese Zeitzone durch den Atlantik abgegrenzt. Die Hora de Brasilia hat eine Differenz von 4 Stunden gegenüber der MEZ (Ausnahmen bei Zeitumstellung von Sommer- und Winterzeit siehe weiter unten). Wenn es in Frankfurt 12 Uhr Mittag ist, schlägt die Stunde in Brasilia und an Brasiliens Küste 8 Uhr morgens.

Da Brasilien von West nach Ost 4.319,4 km breit ist, besteht ein Zeitunterschied zwischen der Hora de Brasilia und anderen Landesteilen: Die Inseln Fernando de Noronha, an Pernambucos Küste vorgelagert, also östlich der offiziellen und größten Zeitzone Hora de Brasilia gelegen, ist dieser um 1 Stunde voraus.

Westlich der Zeitzone Hora de Brasilia schließt sich die Zeitzone Hora de Amazonas an. In dem Bundesstaat Roraima, dem größten Teil des Staates Amazonas, den Staaten Rondónia, Mato Crosso und Mato Crosso do Sul ist die Hora de Amazonas entscheidend. Der Zeitunterschied zur MEZ liegt bei 5 Stunden und die GMT ist der Hora de Amazonas 4 Stunden voraus. Im äußersten Westen des Staates Amazonas und im Staat Acre liegt die Zeitbemessung um eine weitere Stunde zurück.

In vielen brasilianischen Bundesstaaten gibt es eine Sommer- und eine Winterzeit. Mit Winterzeit ist die „normal gültige“ Zeitgebung gemeint, während in der brasilianischen Sommerzeit die Uhren um eine Stunde vorgestellt werden. Die brasilianische Sommerzeit beginnt in vielen Bundesstaaten etwa im Oktober und endet im März – genau konträr den Zeitumstellungen in Europa.

Besucht man im europäischen Winter Brasilien, ist es in Städten wie Rio de Janeiro, Salvador und São Paulo drei Stunden früher als in Frankfurt. In unseren Sommermonaten trennen uns 5 Stunden Zeitunterschied zur gesamten brasilianischen Küste, 6 Stunden zum Staat Amazonas und 7 Stunden zu Acre. Der Sonnenuntergang ist in Äquatornähe ganzjährig gegen 18 Uhr, Sonnenaufgang gegen 6 Uhr. In den südlich gelegenen Landesteilen verschiebt sich mit zunehmender Distanz zum Äquator die Dämmerung. Die Jahreszeiten sind hier für den Zeitpunkt des Sonnenauf- und Sonnenuntergangs von Bedeutung, ähnlich wie in Mitteleuropa.

Sprache

Die Landesprache ist im Gegensatz zum restlichen Südamerika nicht Spanisch, sondern Portugiesisch. Es ist empfehlenswert, zumindest einige Wörter für die Reise zu lernen. Aber ich bin bisher auch ganz gut damit durchgekommen, mir den Satz, den ich sagen wollte, in einem Wörterbuch, meist schon vor Betreten des Hotels o.ä., herauszusuchen und dann mehr oder weniger auswendig aufzusagen. Mir fehlte bislang leider die Zeit, Portugiesisch zu lernen, ich habe es aber für das kommende Jahr geplant.

Mit Deutsch, Englisch oder Französisch kommt man nur sehr schlecht zurecht. Dann eher mit „Händen und Füssen“.

Trinkgeld

Man gibt in der Regel kein Trinkgeld, jedoch ist es üblich, die Rechnung im Hotel um 10% aufzurunden. In Restaurants ist 10% Trinkgeld schon in der Rechnung inbegriffen! Sollten Sie feststellen, dass dies nicht der Fall ist, so ist es üblich, selber 10% Trinkgeld zu geben. In einem kleinen Restaurant in Manaus aß ich mit einem Freund für etwa 8 R$. Als wir dem jungendlichen Kellner 2R$ Trinkgeld gaben, konnte er das kaum glauben. Der Betrag schien ungewöhnlich hoch zu sein. Seit dem Ereignis halte ich mich meistens an die 10% Regel, um zu verhindern, dass man mich für „superreich“ hält. Meiner Meinung nach könnte dies das „Überfallsrisiko“ steigern.

Maßeinheiten

Die Masseinheiten sind wie in Deutschland km und kg.

Religionen

Es gibt zahlreiche „Sekten“ in Brasilien und nahezu überall in Manaus sieht man ihre großen Schriftzüge „JESUS“. Dennoch ist die größte Glaubensgruppe die „römisch-katholische“ mit etwa 100 Millionen Gläubigen.

Capoeira

Capoeira ist in Brasilien zu Zeiten der Sklaverei vor ca. 300 Jahren entstanden.

Die Sklaven entwickelten diesen Kampfstil aus den Tänzen, die sie aus Afrika mitgebracht hatten, um der Gewalt auf den Plantagen etwas entgegenhalten zu können.
Daher war Capoeira in Brasilien lange Zeit verboten. Doch die Capoeirista trainierten heimlich, verfeinerten ihre Kampfkunst und gaben sie weiter. Heute ist Capoeira ein Spiel zwischen Angriff und Abwehr, das stets von traditioneller Musik und Gesang begleitet wird.

Homosexualität

Offiziell ist gleichgeschlechtliche Liebe in Brasilien nicht verboten. Dennoch ist es ratsam, diese nicht offen zu zeigen. Laut Recherche im Internet kommt es öfter zu offener Gewalt gegen Homosexuelle. Es ist sogar zu lesen, dass Brasilien das gefährlichste Land für Homosexuelle sei!

Demokratie

Die Bundeshauptstadt von Brasilien ist Brasilia: jene Stadt, die komplett geplant worden ist. Bei ihrer Entstehung ist nichts dem Zufall überlassen worden. Brasilien besteht aus 26 Bundesstaaten. Bei einer Busreise vom Bundesstaat „Amazonas“ nach „Roraima“ wurden sogar alle Pässe kontrolliert, und bei den Touristen wurde nochmals der Beruf erfragt und die Einreisekarte kontrolliert. Es ist eine demokratische Bundesrepublik. Dennoch begegnet einem viel Militär im Lande, sodass man auf eine Diktatur schließen könnte.

Nationalfeiertage

21. April Entdeckung Brasiliens (1500)

7. September Unabhängigkeitstag (1822)

15. November Proklamation der Republik (1889)

Kriminalität

Ich wurde in Brasilen bisher noch nie überfallen. Dennoch empfiehlt es sich, mit mindestens einem Reisepartner zu reisen. Dies bietet mehr Schutz vor Überfällen. Zudem vermeide ich es, am Tage und in der Nacht in dunkle einsame Strassen zu gehen, wenn es nicht unbedingt sein muss und laufe auf der Straßenmitte, um bei Angriffen von der Seite besser reagieren zu können.

Wenn es zu einem Überfall kommen sollte, wehren Sie sich bitte nicht! Geben Sie dem Dieb alles, was er will. Häufig wird berichtet, dass Touristen sich wehren, dies führt in der Regel immer dazu, dass der Dieb Gebrauch von seiner Waffe macht. Er wird sich nehmen, was er will, egal ob Sie tot sind oder leben. Die meisten Brasilianer befinden sich in sozialen Situationen, die wir nicht einmal im entferntesten kennen.

Souvenirs

In Manaus gibt es viele schöne Mitbringsel. Jedoch sind die getrockneten Piranhas sicherlich die am häufigsten gekauften. Über diese freuten sich meine Bekannten bisher immer. Außerdem sind die bunten T-Shirts, die man überall für ein paar Real bekommen kann, sehr beliebt.

Lassen Sie ihrem Kaufrausch ruhig freien Lauf, achten Sie aber darauf, dass Sie nichts kaufen, was unter Natur- oder Artenschutz steht. Das gibt Probleme beim Zoll, zudem hoffe ich, dass Ihr ökologisches Verantwortungsbewusstsein so hoch ist, dass Sie diese Waren nicht kaufen.

Impfungen

Grundsätzlich sind eigentlich keine Impfungen für Brasilien vorgeschrieben. Reisenden, die im Amazonasgebiet unterwegs sind, wird eine Gelbfieber-Impfung dringend empfohlen. Der Schutz der Impfung hält 10 Jahre und kostet etwa 55,-Euro. Die Impfung darf nur von Tropen- und Hygieneinstituten durchgeführt werden. Angeblich kann auch in Brasilien kostenlos geimpft werden, jedoch ziehe ich die Impfung in Deutschland vor!

Eine Hepatitis A und B Schutz-Impfung sowie eine Malaria Prophylaxe sind auch dringend zu empfehlen. Die Hepatitis A und B Impfung kostet etwa 110,-Euro und besteht aus 3 Spritzen, die in einigen Wochen Abstand gespritzt werden. Die Kosten müssen selbst übernommen werden. Nur bei Risikogruppen, z.B. Ärzten, Krankenpflegepersonal u.ä., muss der Arbeitgeber die Kosten übernehmen, da ein regelmäßiger Kontakt mit Hepatitiserkrankten auch während der Arbeitszeit zwangsläufig stattfindet.

Eine Malaria-Prophylaxe für 3 Urlaubswochen in Brasilien kostet etwa 40 Euro, Tabletten müssen bereits 3 Wochen vor Abflug eingenommen werden.

Zudem wird empfohlen zu überprüfen, ob der Polio- (Kinderlähmung) und Tetanus- (Wundstarrkrampf)- Impfschutz noch vorhanden ist. Dieser wird in der Regel auch in Deutschland geimpft.

Sie sollten sich auf keinen Fall nur auf diese Angaben verlassen und sich einen, speziell auf ihren Gesundheitszustand angepassten , Impfplan vom Hausarzt oder noch besser Tropeninstitut erstellen lassen. Fast alle genanten Erkrankungen verlaufen früher oder später tödlich!

Kompetente Beratungsstellen

Impfberatung in Zusammenarbeit mit Dr. med. Stefan Reipert
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Zentrum für Reisemedizin
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40 472 Düsseldorf
Tel. 0211 / 90 42 90
Fax 0211 / 90 42 999

Flugreisen

Nach Brasilien kommen Sie am schnellsten und kostengünstigsten mit dem Flugzeug. Die Flugzeit beträgt von Deutschland aus etwa 12 Stunden. Es gibt viele Airlines die fliegen, jedoch fliege ich in der Regel mit VARIG (Lufthansa), die auch den Airpass

(siehe Fliegen in Brasilien) anbietet. Der Flug nach Manaus kostet etwa 900,-Euro. In Brasilien muss einmal umgestiegen werden, in der Regel in Sao Paulo. In jedem Fall muss in Brasilien eine Inlandsfluggebühr bezahlt werden (ca. 12 US$).

Reisegepäck

Die Gefahr, zu viel Gepäck mit auf Reisen zu nehmen, kenne ich nicht mehr. Denn alles, was ich auf der Reise nicht mehr benötige oder zuviel eingepackt habe, verschenke ich an Freunde in Brasilien. Dies kann von Schmerzmedikamenten bis hin zur Hängematte alles sein. Meine Freunde fragen allerdings immer wieder, warum ich eine Hängematte aus Deutschland mitbrächte, denn in Brasilien sind diese viel günstiger. Dennoch werde ich auch wohl in Zukunft meine Hängematte in Deutschland kaufen, denn „Wie man sich bettet, so schläft man“.

Beim Packen sollte man dennoch immer die Grenze von 20 kg im Kopf haben und diese nicht überschreiten, denn für Übergepäck zahlt man bei den Fluggesellschaften hohe Beträge. Wenn sich „Übergewicht“ nicht vermeiden lässt, kann man am Flughafen versuchen, Mitreisende zu finden, die das Übergepäck als das Ihrige einchecken. So umgehen Sie die Gebühren. Ich würde jedoch Ihr Gepäck nicht annehmen, denn wenn Sie Drogen o.ä. in diesem Gepäck hätten, bekäme ich evtl. Probleme mit dem Gesetz. Dies kann besonders in Brasilien sehr unangenehm werden: es gibt lange Haftstrafen unter katastrophalen Haftbedingungen.

Außer dem persönlichen Bedarf empfehle ich folgendes mitzunehmen:

bei Urwaldausflügen:

  • feste Schuhe (zum Beispiel hohe Turnschuhe)
  • lange, strapazierfähige Hose
  • langärmeliges, strapazierfähiges Baumwollhemd
  • Kopfbedeckung
  • Taschenlampe und Ersatzbatterien
  • kleines Taschenmesser

ansonsten:

  • Sommerkleidung aus Naturfasern (man beachte: je weiter man in unseren Sommermonaten in südliche Gebiete von Brasilien gelangt, desto empfindlich kälter kann es werden)
  • Mütze (als Schutz vor der Sonne)
  • Regenschutz
  • Pullover (für frische Nächte und kühle Flugzeugkabinen)
  • Sonnenbrille
  • Kochsalztabletten (um den Salzverlust auszugleichen)
  • Impfpass
  • Fotokopie des Reisepasses und des Tickets (getrennt voneinander aufheben)
  • Kreditkarte (VISA ist die am häufigsten akzeptierte)

Dies ist nur eine Liste mit dem Notwendigsten, Sie sollten sie auf ihre Zwecke abstimmen. Gerade bei Expeditionen sollte noch jede Menge an weiterer Ausrüstung mitgeführt werden.

Fotografieren / Filmen

Wenn Sie wie ich gerne fotografieren und filmen, sollten Sie ihre Ausrüstung versichern. Zudem sollten Sie diese nie (!) aus den Augen lassen. Zu schnell kann ein Fotoapparat oder eine Videokamera gestohlen werden. Ich trage meine Ausrüstung immer in einem Rucksack, welchen ich mit einem Zahlenschloss verschließe. Zudem achte ich stark auf ihn, leicht kann man den Stoff zerschneiden.

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Wenn ich eine Aufnahme machen möchte, schaue ich mich immer zuerst um, wo verdächtige Personen sind. Wenn ich welche entdecke, geh ich erst einmal weiter und mache die Aufnahme später. Wenn Ihnen das nicht möglich ist, sollten Sie die Kamera mit dem Handriemen an Ihrem Körper sichern. Den Rucksack „sichere“ ich, indem ich mit einem Bein in die Trageschlaufe trete, wodurch ein Entwenden erschwert wird. Wenn ich in Begleitung reise, bitte ich zudem meinen Begleiter, das Umfeld zu beobachten, während ich die Aufnahme anfertige. Nach der Aufnahme verstaue ich wieder alles. Bisher ist mir mit dieser Vorgehensweise noch nichts entwendet worden.

Filme, Videokassetten und Batterien sollten Sie in ausreichender Menge mitnehmen, denn in Brasilien ist das Material sehr teuer.

Die Röntgenstrahlung in den Flughäfen hat mein Material bisher noch nie beschädigt, obwohl ich keine besonderen Maßnahmen treffe.

Manaus

Die Stadt liegt im Bundesstaat Amazonien im Nordosten Brasiliens. Entstanden ist sie zu der Zeit, in der in Europa der Kautschuk zur Herstellung aufblasbarer Reifen benötigt wurde. Früher nannte man sie „Königin des Urwaldes“, heute „Das Loch“, eine Bezeichnung, die die Stadt gut beschreibt. Mitten im Urwald liegt diese Stadt, die für mich und alle anderen Abenteurer und Tropentouristen den Ausgangspunkt einer Reise in Brasilien darstellt. Die Stadt ist eine der dreckigsten, die ich kenne. Dennoch ist sie für mich immer mit dem Wort und dem Gefühl „Abenteuer“ verbunden.

Einst herrschte das indianische Volk der Tarumá und Manao über das umliegende Land der heutigen Urwaldmetropole. Das änderte sich, als sie in einem entscheidenden Kampf 1728 den Portugiesen unterlagen. Der Name Manaus leitet sich aus der Stammesbezeichnung ab. Manaus ist ein Hafen im Urwald Brasiliens, am Ufer des Rio Negro, unweit des Rio Amazonas.

Als der Kautschuk-Boom vorbei war, drohte das rasant gewachsene Dorf, das 1848 zur Stadt erklärt wurde, wieder zu verschwinden. Um das zu verhindern, wurde Manaus 1967 zur „Freihandelszone“ erklärt. Manaus ist derzeitig einer der wichtigsten Häfen im Amazonasgebiet.

Über 600 Industriegebiete und Hunderte von Geschäften sind seit 1967 entstanden. Die meisten existieren von der Herstellung oder dem Verkauf von Elektronikartikeln. Heute leben etwa 1,5 Millionen Menschen in Manaus.

Berühmt ist Manaus auch durch das Opernhaus geworden. Der Bau des Gebäudes mit viel Marmor wurde sogar verfilmt. 1400 Besucher fasst der Bau. 1967 wurde er renoviert und ist heute wieder der Stolz der Stadt, auch wenn Aufführungen nur selten stattfinden. Eine Besichtigung sollte auf keiner Reise fehlen, ebenso wie ein Besuch im Indianer-Museum.

Das Indianer-Museum besteht aus diversen Fotografien, Ausstellungsstücken und Dekorbauten, die dem Besucher das Leben diverser Indianerkulturen näher bringen sollen.

Länger als 2-3 Tage sollte man sich in Manaus nicht aufhalten.

Ein Sprichwort besagt: „Quem já tomou a aqua da Amazônia volta sempre.“ – Wer das Wasser von Amazonien einmal getrunken hat, kommt immer wieder zurück.

Der Flughafen

Wenn man sein Gepäck vom Gepäckband des kleinen Flughafens genommen hat, muss man nur durch eine Schiebetür laufen und schon steht man, erstmals ohne Klimaanlage, zwischen vielen Menschen, die eigentlich alle nur eines wollen: das Geld des Reisenden. Die einen bieten Taxifahrten, die anderen Hotelbetten und wieder andere Urwaldtouren. Ich habe bisher immer allen abgesagt, indem ich Sie nicht beachte und auf Ansprache nicht reagiere. Wenn man sich durch diese Menschenmasse nach rechts zum Bürgersteig arbeitet und dann etwa 50 m dem holprigen Bürgersteig folgt, kommt man zu einer Bushaltestelle. Hier fährt der Bus 306 von etwa 8h bis etwa 23h in die Stadt. Zum Preis von 1,20 R$ stellt das sicherlich die günstigste Möglichkeit dar, dorthin zu kommen. Die Fahrzeit beträgt 45 Minuten. Der Bus hält im Zentrum gegenüber des Hafens an der Praça de Matriz.

Wenn man das Taxi bevorzugt, sollte man einen „Taxigutschein“ am Taxi-Schalter kaufen. Auf diesen läuft man, wenn man aus der Tür hinaus einfach nur geradeaus geht, direkt zu. Die Fahrt kostet etwa 30 Reais (R$) und wird am Schalter bezahlt. Das „Abtrennblatt“ des Scheines berechtigt zu einer Rückfahrt zum Flughafen mit 20% Rabatt auf den Listenpreis, jedoch kann ein Handeln einen besseren Preis bringen.

Wenn man ohne einen „Taxigutschein“ ein Taxi in Anspruch nimmt, sollte man vorher mit dem Fahrer einen Festpreis aushandeln und sich diesen aufschreiben lassen. Nur mit den Fingern in der Luft rumzappeln ist zu ungenau, der Fahrer kann nachher einen anderen Preis verlangen und alles auf ein Missverständnis schieben.

Wenn man keinen Festpreis ausmacht, sollte man darauf achten, dass das Taximeter eingeschaltet ist. Zudem sollte man sich die gültige Berechnungstabelle zeigen lassen, beides muss im Taxi vorhanden sein. Wenn ein Taxifahrer behauptet, das Taximeter sei kaputt, so ist es eine Lüge, es muss funktionstüchtig sein.
Ich selber habe oft erlebt, dass ein Taxifahrer mit diesem Trick einen höheren Verdienst erreichen wollte. Da hilft nur eins: Wenn der Fahrer beim Verhandeln schon fährt, Tür auf. Der Taxifahrer hält schon, oder geht mit dem Preis runter. Bisher bin ich noch nie ausgestiegen, da die Preise auf einmal drastisch nach unten gingen.

Wenn man ein Taxi verlässt, sollte man die Tür auflassen, wenn der Fahrer nicht aussteigt, damit der Taxifahrer nicht mit dem Gepäck weiterfährt.

Mietwagen

Bei Autovermietungen kann ich leider nur das weitergeben, was ich in der Literatur gelesen habe, denn ich habe keinen Führerschein und daher noch kein Auto gemietet. Jedoch ist mir aufgefallen, dass die Fahrweise auf Brasiliens Strassen sehr rau ist. Eine gute Autovermittlung soll die folgende sein:

Autovermietung AMORE, Rua Emilio Moreira 1405, Tel. 233.0203. Preis ab 40,- R$/Tag, plus 0.30 R$/km. Internationalen Führerschein nicht vergessen!

Es gibt an jedem Flughafen und in jeder größeren Stadt lokale und internationale Autovermietungsagenturen.

Stadtbusse

In ganz Brasilien existiert ein hervorragendes Busnetz, so auch in Manaus. Der Einstieg in den Bus ist immer hinten. Dort zahlt man derzeitig 1,20 R$ für eine Fahrt. Nach dem Bezahlen darf man ein Drehkreuz passieren und sich setzen.

Der Ausstieg ist vorne. Sollte man nicht wissen, wo man aussteigen muss, sollte man nicht zögern, die Frau oder den Mann, der am Drehkreuz kassiert, zu fragen.

Die Busse halten in der Regel an Bushaltestellen. Sollte man keine Schilder sehen, so kann man sich an den Menschentrauben orientieren.

Busse in andere Städte:
Die Rodoviaria (Busbahnhof) ist in der Rua Recife 2800, vom Centro (Stadtzentrum) 8 km in Richtung Flughafen Eduardo Gomes entfernt.

Der Stadtbus 306 mit Zielaufschrift Aeroporto und der Bus mit Aufschrift Cidade Nova passieren den überregionalen Busbahnhof.

Von dort verkehren Busse nach:

  • Boa Vista (12 Std Fahrtzeit) über Presidente Figuerido – von dort aus Anschluß nach Venezuela
  • Itacoatiara (8 Std Fahrzeit)
  • Manacapurú (2 Std Fahrzeit)

Die Busfahrten sind sehr angenehm, und oft sind die Busse klimatisiert. Um sein Gepäck muss man sich nicht sorgen, es wird vom Sicherheitsdienst gut im Bus verstaut. Man bekommt hierfür wie bei einer Flugreise einen Coupon, nur mit diesem bekommt man sein Gepäck auch wieder zurück.
Hier haben Diebe also kaum eine Chance.

Schiffsverbindungen nach Belem

Die ENSA in der Rua Marechel Dedoro 61, Centro, Tel. 633.3280, verkauft Passagen nach Belem (4 Tagereise – 86,50 R$) und zu verschiedenen Ortschaften auf dem Weg zwischen Manaus und Belem. Von einer solchen, dem preiswerten Personen- und Gütertransport dienenden Fahrt, sollte man allerdings nicht allzu viel Urwalderlebnis erwarten.

Trampen

Ich halte Trampen für die gefährlichste Art zu reisen, und möchte jedem davon abraten! Sollten Sie es dennoch wagen, versuchen Sie Ihr Glück am Autohof „Posto Cinco“. Gegen eine Aufwandentschädigung nimmt Sie sicher ein Lkw-Fahrer mit. Der Bus Nr. 306 mit der Aufschrift „Aeroporto“ passiert den „Posto Cinco“ nach etwa 30 Minuten Busfahrt ab dem Hafen von Manaus.

Flüge in Brasilien

Aufgrund der Grösse des Landes empfiehlt sich das Reisen mit dem Flugzeug. Jedoch sind die Flüge sehr teuer. Es sei denn, man hat bereits bei der Buchung des Langstreckenfluges einen „Air-Pass“ für etwa 450 US-$ erworben. Dieser berechtigt zu 5 Flügen innerhalb Brasiliens, er ist ab Beginn des ersten Fluges

21 Tage gültig. Da nicht alle Fluggesellschaften jeden Flughafen anfliegen, sollte man sich gut überlegen, welche Fluggesellschaft gebucht wird. In der Regel kann man den Pass nur in Verbindung mit der Buchung eines Langstreckenfluges bekommen.

Die nationale Flughafengebühr ab Manaus beträgt etwa 12 US-$.

Flughäfen

Porto Alegre (Rio Grande do Sul):
Aeroporto Internacional Salgado Filho. Tel.: 51 3435638.

Florianópolis (Santa Catarina):
Aeroporto Hercílio Luz, Tel.: 48 2360879.

Curitiba (Paraná):
Aeroporto Afonso Pena, Tel: 41 2835533.

São Paulo (São Paulo):
Aeroporto Internacional (Guarulhos), Tel.: 11 9452111 und 9452107;

Aeroporto de Congonhas (Inlandsverkehr), Tel.: 11 5317444 und 2401100;

Aeroporto de Viracopos (Campinas, von São Paulo 97 Kilometer entfernt), Tel.: 192 470909;
Campo de Marte (Airtaxis und kleine Flugzeuge), Tel.: 21 2902699.

Rio de Janeiro (Rio de Janeiro):
Aeroporto Internacional, Tel.: 1 3985050, 3986060 und 3984134;

Aeroporto Santos Dumont (Inlandsverkehr), Tel.: 21 2102457.

Vitória (Espírito Santo):
Aeroporto Eurico Sales, Tel.: 27 3270811.

Belo Horizonte (Minas Gerais):
Aeroporto Internacional Tancredo Neves (Estrada Velha de Confins – Lagoa Santa), Tel.: 31 6892700;
Aeroporto da Pampulha (Inlandsverkehr), Tel.: 31 4412000 und 4412857.

Salvador (Bahia):
Aeroporto Dois de Julho, Tel.: 71 2041136.

Aracaju (Sergipe):
Aeroporto Santos Dumont, Tel.: 79 2432721.
Maceió (Alagoas):
Aeroporto Campo dos Palmares (Rio Largo), Tel.: 82 3221300.

Recife (Pernambuco):
Aeroporto dos Guararapes, Tel.: 81 3411888.

João Pessoa (Paraíba):
Aeroporto Presidente Castro Pinto, Tel.: 83 2321200.

Natal (Rio Grande do Norte):
Aeroporto Internacional Augusto Severo, Tel.: 84 2722811.

Fortaleza (Ceará):
Aeroporto Pinto Martins, Tel.: 85 2726166.

Teresina (Piauí):
Aeroporto de Teresina, Tel.: 86 2252535.

São Luís (Maranhão):
Aeroporto Marechal Cunha Machado, Tel.: 98 2451515.

Belém (Pará):
Aeroporto Internacional Val de Cans, Tel.: 91 2334122.

Macapá (Amapá):
Aeroporto Internacional de Macapá, Tel.: 96 2223155.

Boa Vista (Roraima):
Aeroporto Internacional, Tel.: 95 2240404.

Manaus (Amazonas):
Aeroporto Internacional Eduardo Gomes, Tel.: 92 6211337.

Rio Branco (Acre):
Aeroporto Internacional Presidente Médici, Tel.: 68 2246833.

Porto Velho (Rondônia):
Aeroporto Belmont, Tel: 69 2213935 und 2213543.

Cuiabá (Mato Grosso): Tel.: 65 3812211.

Campo Grande (Mato Grosso do Sul):
Aeroporto Internacional de Campo Grande, Tel.: 67 7632444.
Goiânia (Goiás):
Aeroporto Santa Genoveva, Tel.: 62 2071288.

Palmas (Tocantins): Tel.: 63 2141805.

Brasília (Distrito Federal), Tel.: 61 3651224 und 3651941.

Eisenbahn

Es gibt leider kein gut ausgebautes Eisenbahnnetz in Brasilien, daher ist das Reisen mit der Bahn nicht zu empfehlen. Sollte man doch einmal Bahn fahren, sollte man 1. Klasse fahren.

Rio de Janeiro

Rio de Janeiro-São Paulo (Trem de Prata, der Silberzug), ca.445 km und etwa 10 Stunden Fahrzeit. Da dieser Luxuszug nachts fährt, sind Einzel- und Doppelkabinen vorhanden. Ebenso ein Restaurantwagen.
Abfahrt sonntags, dienstags und donnerstags um 20:30 Uhr.
Estação Barão de Mauá, Av. Francisco Bicalho. Tel.: 21 2934071.

Sao Paulo

São Paulo – Rio de Janeiro (Silberzug):
Abfahrt im Bahnhof montags, mittwochs und freitags, um 20:30 Uhr.
Tel.: 11 8257022 und 825 7227.

MINAS GERAIS / INLAND

São João del-Rei (Dampflok „Maria Fumaça“). Abfahrt freitags, samstags, sonn- und feiertags um 10 Uhr und 14:15 Uhr. Ankunft um 10:35 Uhr und 14:45 Uhr.

Parana

Curitiba-Paranaguá. Täglich Abfahrt um 16:30 Uhr. Ankunft um 20:20 Uhr.

Urwaldtouren

Urwaldtouren sind sicherlich die meistgebuchten Touren in Brasilien. Dennoch gibt es zahlreiche schwarze Schafe. Ich habe schon gehört, dass die Veranstalter die Gäste bestohlen haben. Mit Tricks wird ihnen z.B. gesagt, hinter der Böschung sei ein Indianerdorf. Alle verlassen das Boot, bis auf die Reiseführer. Hinter der Böschung müssen die Reisenden dann feststellen, dass es dort kein Indianerdorf gibt. Allerdings sind die Reiseleiter zu diesem Zeitpunkt mit dem Boot samt Gepäck schon weg. Oder man holt direkt die Schusswaffen heraus und bittet die Gäste, auszusteigen. Dann fahren die Reiseleiter ebenfalls allein weiter. Allerdings sind sie im Normalfall so „nett“, dass sie die Gäste an einer Stelle aussetzen, an der häufig Boote vorbeifahren.

Wenn Sie eine Urwaldtour buchen möchten, empfehle ich Ihnen, dies bei großen Agenturen mit Büro zu tun. Sie können sich auch an mich wenden, da ich diese Touren selbst auch anbiete (www.besseler.de). Empfehlungen möchte ich hier leider nicht geben, da ich eine solche Tour bisher immer selber organisiert und nie gebucht habe.

Telefonieren

Telefonieren in Brasilien ist teuer, und Gespräche nach Europa sind sehr teuer. Die Minute kostet um die 3 R$. Ich empfehle R-Gespräche zu führen. Hierzu wählt man die Telefon-Nummer 0008049 (gebührenfrei) und wartet auf den Operator der Deutschen Telekom. Die Kosten trägt dann der Angerufene. Es werden etwa 10,-Euro für die Vermittlung berechnet und dann noch die Minutenpreise. Trotz der hohen Vermittlungsgebühr telefoniere ich nur per R-Gespräch nach Deutschland.

Sie können auch Telefonkarten kaufen. Das Telefonieren in den Telefonzellen, die Orelhos (Ohren) genannt werden, ist genau so einfach wie in unseren Telefonzellen. Sie müssen die Deutsche Vorwahl „0049“ verwenden und dann bei der Ortskennzahl die „0“ weglassen beim Wählen.

Post

Es empfiehlt sich, beim Absenden eines Briefes darauf zu achten, dass der Angestellte die Marke tatsächlich abstempelt. Ansonsten könnte Sie jemand ablösen und noch einmal verwenden.

Strand

Zum Strand „Ponta Negra“ bringt einen der Bus 120, dieser fährt im Centro gegenüber des Hafens ab. Die Fahrzeit beträgt auch hier etwa 45 Min. Einen Wasserfall zum Erfrischen findet man, wenn man etwa 35 km in Richtung „Itacoatiara“ an der Strasse AM-10 fährt.

Banken

Die Banken in Manaus haben Mo. – Fr. von 9 – 15 Uhr geöffnet. Es empfiehlt sich, möglichst früh vor den Türen der geschlossenen Bank zu sein, denn es gibt häufig lange Warteschlangen. Es ist in Brasilien üblich, dass man vor dem Betreten einer Bank seine evtl. vorhandenen Taschen einem Wachmann zur Kontrolle gibt. Auch in der Bank und an Geldautomaten sind Wachmänner.

Einen ordentlichen Kurs bekommt man für Dollars und Travellerschecks bei „Cortes“, Avenida 7. Setembro 1199, Centro. Auch Euro werden getauscht. Mo. bis Fr. 9 – 17 Uhr geöffnet. Samstagvormittags geöffnet.
Die Banco do Brasil tauscht ebenfalls Fremdwährungen, verlangt aber eine Gebühr.

Am besten ist es, Geld mit Visa oder Master-Card an einem Automaten zu ziehen. Von Reiseschecks möchte ich abraten, denn es werden hohe Gebühren zur Einlösung verlangt. Wenn Sie auf Ihre Reiseschecks dennoch nicht verzichten möchten, nehmen Sie am besten „American-Express“. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese bei Verlust schneller ersetzt werden als „Thomas Cook“, dem zweiten großen Anbieter von Reiseschecks.

Fischmarkt

Wer frischen Fisch mag, sollte es sich nicht entgehen lassen, ab 22 Uhr an den Kaimauern vom Rio Negro, hinter dem Mercado Municipal, in Manaus zu sein. Dort treffen sich jeden Abend die Fischer und veranstalten einen „schwimmenden Markt“.

Man kann die Geschäfte gut beobachten und den Fisch selber einen Tag später auf dem Fischmarkt im Mercado Municipal Adolpho Lisboa, Rua dos Barés, Centro kaufen.

Hotels

Ein Hotel in der Stadt ist zu empfehlen, schon alleine aus dem Grunde, damit man Bus- oder Taxigebühren spart. Dennoch sollte man darauf achten, dass man nicht das unseriöseste Hotel der Stadt nimmt, denn schließlich möchte man beim Zurückkehren ins Hotelzimmer nicht feststellen, dass das Gepäck gestohlen wurde.

Hier ist eine Auflistung einiger Hotels, (es ist natürlich möglich, dass sich die Preise verändert haben). Daher empfehle ich, dies vorab telefonisch zu überprüfen.

Hotel Ideal

Rua dos Andradas 491 – Centro
Tel/Fax: 005592/233-9423
e-mail: ideal@mandic.com.br

Ein gutes, sauberes Hotel mit gutem Frühstück, das im Preis inbegriffen ist.

Einzelzimmer mit Ventilator: 12,- R$
Doppelzimmer mit Ventilator: 18,- R$
Einzelzimmer mit Aircondition.: 18,- R$
Doppelzimmer mit Aircondition.:24,- R$
Luxuszimmer (TV + Kühlschrank): Einzelzimmer : 28,- R$,
Doppelzimmer: 34,- R$

 

Hotel Rio Branco

Rua dos Andradas 484 – Centro
Tel/Fax: 005592/2334019

Ein gutes, sauberes Hotel mit gutem Frühstück, das im Preis inbegriffen ist.

Einzelzimmer mit Ventilator: 9,- R$
Doppelzimmer mit Ventilator: 15,- R$

Einzelzimmer mit Ac.: 15,- R$
Doppelzimmer mit Ac.: 20,- R$
(Zimmer 407 hat eine Terrasse mit Blick auf den Rio Negro)

Hotel Imperial ****

Avenida Getúlio Vargas 227
Tel. 092/622-3112, Fax: 234-1709

Ein Hotel der Oberklasse, standardmäßig mit TV, Klimaanlage, Frühstück, im Preis inbegriffen.

Ez. 80,- R$ Dz. 90,- R$ Drz. 140,- R$ (+ je 10% Service)
Standard Apartment mit Vollpension: Ez. 102,- R$ Dz. 130,- R$ Drz. 174,- R$

(+ je 10% Service)
Suite mit Frühstück: Ez. 130,- R$ Dz. 159,- R$ (+ je 10% Service)

Hotel Tropical de Manaus *****

Das Hotel liegt etwa 20 km von der Innenstadt entfernt am Rio Negro. Man sagt, es sei das beste Hotel in der Stadt (mir war es bisher zu teuer!)

Einzelzimmer Standard ab 80,- Euro
Doppelzimmer Standard ab 100,- Euro

Museen

Museo do Indio (Indianer Museum) –siehe Foto-

Rua Duque de Caxias 356

Museo do Homen do Norte

Avenida 7. de Setembro 1385.

Es ist ein anthropologisches Museum, dass das Leben der Menschen aus der Region zum Thema macht.

Öffnungszeiten: Mo. – Do. 9 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr, Fr. 13 – 17 Uhr.

Sehenswürdigkeiten

Hafenanlagen mit Zollgebäude aus dem Jahre 1902

Catedral Metropolitana de Manaus, typischer Bau der Region

Opernhaus Praça São Sebastião im Centro. Führungen von Dienstag bis Sonntag, von 9 – 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Der Eintritt kostet 4,- R$. Es werden mehrsprachige Führungen angeboten. Das Theater ist das Wahrzeichen der Stadt. 1986 bis 1990 wurde das Theater, das zu den prächtigsten der Welt zählt, für 15 Millionen US-Dollar renoviert.

Zoo und Botanischer Garten „Bosque da Ciência“: Fauna und Flora von Amazonien mit Seekühen, Alligatoren, Fischen, Insekten usw. zeigt der Bosque da Ciência Park auf 13 Hektarn. Sie finden diesen an der Rua Alameda Cosme Ferreira 1756, Aleixo.

Touristen Information

Emamtur, Av. Taruma, 379; Rraca 24 de Outubro, Telefon : 23 45 983 oder 23 45503 (mehrsprachig), Mo-Fr 7-18 Uhr.

Restaurants

Ich esse in Brasilien eigentlich nur „a Kilo“, da es schön billig ist. Das Prinzip ist einfach: man nimmt sich an einem Büffet, was man mag, dann wird der gefüllte Teller gewogen. Bezahlt wird nach Gewicht.

Hier sind die Adressen einiger guter Restaurants:

„Fiorentina“, Praça da Policia 44, Centro.
Churrascaria „Buffelo“, Avenida Joaquim Nambuco 628-A, Centro.
„Mandarim“, Avenida Eduardo Ribeiro 650, Centro.

KULINARISCHE EMPFEHLUNGEN

Caldeirada ist eine Suppe mit edlen Fischsorten (oft Tambaqui) der Region zubereitet.

Tucunaré Frito ist ein qualitativ hohes Fischgericht. Es gibt diverse Arten, es zu servieren. Einfach mal probieren.

Pescada ist ein Menü mit Süßwassersardinen. Auch hier gilt einfach probieren!

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